Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Neu: Gute Fastenzeit - Frohe Ostern


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Dechant Pfarrer Andreas Weber zu Ostern im Lockdown

Katholische Gemeinden feiern Ostern präsent vor Ort - Die Kirchen sind weit geöffnet – Hygienemaßnahmen haben sich bewährt


Die Katholische Kirche wird in diesem Jahr die Ostergottesdienste präsent und vor Ort feiern. Das betrifft die Kirchen im Katholischen Dekanat Hanau mit Langenselbold, Erlensee, Rodenbach, Maintal und Hanau, hier die neue Pfarrei St. Klara und Franziskus Hanau und Großkrotzenburg und St. Elisabeth in Kesselstadt mit Mittelbuchen und Wachenbuchen .

Ostern ist das höchste Fest der Christen. Seit jeher ist die Auferstehung Jesu nach dem Gedenken seines Leidens und Todes der große Höhepunkt im Kirchjahr. Das Osterfest hat von diesem Ereignis her seine Bedeutung – auch für die säkulare Gesellschaft.

Ich bin froh und dankbar in einem Staat zu leben, der dies in seinen Entscheidungen – auch jetzt in der Pandemie – berücksichtigt und die freie Religionsausübung schützt. Das ist wirklich relevant für das christliche Leben. Man kann nicht einfach mal zu machen, wie in einem Club und dann irgendwann wieder öffnen. Wir leben aus der Eucharistie und der Feier der Heiligen Messe und der Gottesdienste und wissen um die Kraft des gemeinsamen Gebets.

Wir werden nicht leichtfertig damit umgehen:

Unsere Hygienekonzepte sind sicher und haben sich schon über ein Jahr bewährt. Unsere Gläubigen verhalten sich sehr diszipliniert und werden von Ordnungspersonen kompetent begleitet und unterstützt.

Die Teilnehmerzahl ist auf die Größe der einzelnen Gotteshäuser genau angepasst. Abstand , Hygiene , Mund- Nasenbedeckungen, Nachverfolgungsmaßnahmen stehen auch hier im Vordergrund.

Die Liturgien an den Kar- und Ostertagen werden angepasst. Auf Prozessionen, Fußwaschung und den Kommunionempfang unter beiderlei Gestalten werden wir selbstverständlich verzichten, da hier zu große Nähen und Ansteckungsgefahren lauern.

Die staatlichen Einrichtungen können dem bewährten Konzept vertrauen. An Weihnachten und an allen anderen Sonntagen haben wir bewiesen, dass die Konzepte ein höchstes Maß an Sicherheit gewährleisten.

Unser e St. Elisabeth- Kirche ist an Ostern weit geöffnet und festlich geschmückt – auch tagsüber für diejenigen, die die Gottesdienst - aus berechtigten und verständlichen Gründen - meiden , haben die Möglichkeit, allein und einzeln die Kirche zu besuchen – zum persönlichen Gebet.

Wir halten auch wieder gesegnete Palmsträuße, Osterkerzen, Osterwasser und sogar gesegnete Ostereier zum Abholen und Mitnehmen bereit, wenn Menschen einzeln in die Kirche kommen wollen. Die Kreuzverehrung ist am Karfreitag auch außerhalb der Gottesdienste zum Beispiel durch das Mitbringen einer Blume den ganzen Tag über möglich.

Die Gottesdienste können auch über Internet und Fernsehen verfolgt werden. Wir schließen uns hier den Übertragungen der Ostergottesdienste mit unserem Bischof an. www.bistum-fulda.de

Für uns ist es eine klare Botschaft : Wir machen nicht zu. Gerade jetzt nicht. Es wäre ein fatales Bild, die Kirchen gerade über Ostern zu schließen. Gerade jetzt in diesen schweren Zeiten der Pandemie brauchen die Menschen die Nähe Gottes und der Gemeinde. Die Gottesdienste sind nicht einfaches – nur verschönerndes - Beiwerk, das man auch ausfallen lassen könnte oder worauf man verzichten kann, sondern das Lebenselixier unseres Glaubens. Übrigens a uch für ein Ostern im säkularen Bereich. Es gibt das Osterfest nur, weil die Christen hier Tod und Leiden, aber auch die Auferstehung Jesu feiern.

Trauernde, die einen nahen Angehörigen verloren haben suchen diesen Trost besonders.

Noch ein für mich wichtiger Gedanke: Stellvertretung.

Auch für jene, die in diesem Jahr nicht zum Gottesdienst kommen werden , zu Hause beten und die Gottesdienste in Internet und Fernsehen mitfeiern - ist der Gedanke, dass die Gemeinde im überschaubaren Rahmen stellvertretend präsent ist und den Gottesdienst für die anderen feiert, sie im Gebet mit hineinnimmt - sehr stärkend – auch für alle daheim.

Wir danken unserem Staat und auch der Landesregierung, dass sie das alles respektiert und ermöglicht.

"Wir haben hier ein erprobtes Verfahren, das sich bereits an Weihnachten erfolgreich bewährt hat", erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier. "Wir schaffen damit eine Möglichkeit, das Osterfest zu feiern und dennoch vorsichtig zu sein. “

Ich wünsche allen Besuchern unsers Internetportals und unserer Kirchen auf diesem Weg:


Frohe und gesegnete Ostern

Ihr Pfarrer Andreas Weber