Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Mit Klara und Franziskus – Gemeinsam in eine gute Zukunft


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


Hier erhalten Sie die neuesten Informationen aus unserer Pfarrgemeinde:

Terminplan Firmung:

Bitte informieren Sie sich bitte unter:

Zu aktuellen kirchenmusikalischen Veranstaltungen informieren Sie sich bitte unter:

Zu aktuellen Terminen des Bibel-und Gebetskreises informieren Sie sich bitte unter:

Termine Kleinkindergottesdienste:

Bitte informieren Sie sich unter :

 
Auf ein Wort: Weihnachten

Weihnachten – Gott lüftet sein Geheimnis


Geheimnisse sind interessant und spannend.
Das Geheimnis hat zunächst etwas mit Vertrauen zu tun. Es schafft tiefe Gemeinschaft zwischen denen, die in das Geheimnis eingeweiht sind: Ich vertraue dir ein Geheimnis an und bin sicher, dass es unter uns bleibt – ob zwischen zwei Personen oder in einer kleinen Gruppe. Geheimnisse gilt es zu schützen. Sie schweißen zusammen.
In einem weiterführenden Sinn bedeutet Geheimnis auch etwas Unnahbares, etwas Verborgenes, das man nicht kennt und nicht versteht und das gerade deshalb interessant ist. Man kann es zunächst nicht erkennen oder erklären. Deshalb nähert man sich dem Geheimnisvollen und will es erforschen. Es zieht an wie ein Magnet. Geheimnisse wecken die Neugierde und das Interesse.
Eine verschlossene Schatztruhe macht neugierig. Was ist darin? Verborgene, geheime verschlossene Zimmer und Türen in einem Haus fordern dazu heraus, nachzuschauen, was sich dahinter verbirgt. So geht es uns ja oft auch im Verhältnis zu den anderen Menschen.
Das Geheimnisvolle im anderen Menschen wirkt anziehend und interessant. Oft liegt gerade hier der Grund für die Liebe zum Anderen.
Ein Geheimnis lüften - ein Geheimnis entdecken: Das sind Urwünsche und Dimensionen des Menschseins.
Der Naturwissenschaftler Albert Einstein sagte einmal: „Das Schönste, das wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ Er versuchte leidenschaftlich, den Zusammenhängen in dieser Welt auf die Spur zu kommen. Mit jeder Antwort, die er fand taten sich neue Fragen und Türen auf. Es gibt immer mehr, als wir erkennen. Das Geheimnis macht unruhig, es lässt uns nicht los - aber, es macht neugierig, aber auch sensibel. Es ist nicht mit Gewalt oder der Brechstange zu knacken. Aber es muss sich wenigsten ein bisschen zu erkennen geben. So wie eine Schatztruhe, die sich ganz langsam öffnet. Man ist gespannt, was es darin alles zu erkennen gibt.
Auch Weihnachten hält für uns ein unergründliches Geheimnis bereit: Das Kind in der Krippe, das von den Engeln im Lukasevangelium den Hirten auf dem Feld von Betlehem angekündigt wird, birgt das große Geheimnis Gottes – Ja, Gott beginnt sein eigenes Geheimnis in diesem Kind, in seinem Sohn Jesus Christus, zu lüften – und zwar nicht nur für wenige Eingeweihte, sondern für alle, die sich darauf einlassen.
Gott will dadurch die Antwort auf die Fragen und die Sehnsucht aller Menschen geben. Das Alte Testament der Bibel ist voll von all diesen Sehnsüchten und Erwartungen. Er will zeigen, wer er ist. Er findet einen Weg zu den Menschen und will in Jesus Christus Antwort geben. Diese Botschaft Gottes löst mehr Erstaunen und Neugier aus, als sie fertige Antworten parat hält.
Wirklich: An Weihnachten beginnt Gott sein Geheimnis lüften: „Heute ist Euch der Retter geboren. Es ist der Messias der Herr. Und das solle euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt!“ (Lk 2,11+12)
Weihnachten lädt jeden von uns ein, das Geheimnis Gottes zu entdecken und es wie einen Schatz zu heben. Auch hier gilt: Je näher wir kommen und je mehr wir entdecken und uns klar wird, desto mehr Geheimnisvolles tut sich auf. Das macht es ja gerade spannend: Gott lässt sich finden, aber nicht festhalten oder einsperren, weder in Gedanken noch in Lehrsätze. Weihnachten ist eigentlich erst vom Geheimnis des weiteren Lebens Jesu zu verstehen: von seiner Verkündigung, seinem Umgang mit den Menschen, seinem Predigen vom Reich Gottes, von seinem Kreuz, seinem Tod und seiner Auferstehung. Das Geheimnis der Erlösung eben.
Staunen, sich nähern, aushalten und betrachten, immer ein bisschen mehr vom Schatz Gottes entdecken. Wie ein Magnet will er uns anziehen. Es bleibt auch nach Weihnachten spannend.
Ich wünsche uns allen die Neugier und das Interesse der Hirten und die Freude am Geheimnis Gottes: An diesem Weihnachtsfest beginnt er es zu lüften.
Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr

wünscht Pfarrer Andreas Weber (Dechant)

Neues vom Bistum Fulda

Für Interessierte:

Im folgenden Link finden Sie wichtige Informationen zum Finanzstatus des Bistums Fulda.

Wichtiges aus der Pfarrei

 
Neuigkeiten...Neuigkeiten....Neuigkeiten

(Unter anderem finden Sie hier unzählige Startseiten aus der Vergangenheit!)


 
Unsere Gemeinde im Film

 Unsere Pfarrkirche

Über Dir geht die Sonne auf
Alleine
Stehst du da – Anmutig
Du spürst das Herz der Gemeinde
In deinem corpus pochen
Deine Augen erblicken ein
Farbenmeer von Gesichtern, Geschichten
Deine Ohren hören die hallenden
Loblieder und Dankeshymnen
Du atmest Frohsinn
Glückseligkeit tief in Dich ein
Durch Deine Adern fließt
Der tiefe Glaube, die Liebe zu Gott
Ein halbes Jahrhundert
Botest Du Gläubigen
Unter deinem warmen Mantel
Schutz und Geborgenheit
Warst Du Haus für Gottes Gegenwart
Über Dir geht die Sonne unter
Zusammen
Stehen wir da – Verbunden

 

Immer auf dem letzten Stand!

Die letzte Ausgabe unserer Zeitschrift  "aktuell"  gibt es hier zum Herunterladen:

 
 

Bistumspatron Bonifatius

Das Bonifatiuslied im Internet hören.