Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Mit Klara und Franziskus – Gemeinsam in eine gute Zukunft


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Osterfeuer - Flammenpfad


Auf der BELLA ITALIA FAHRT der großen Messdiener feierten wir im vergangenen Herbst morgens in aller Herrgottsfrühe in Rom in der Kirche des Campo Santo Teutonico - dem Deutschen Friedhof - bei den Vatikanischen Gärten mit Kardinal Kurt Koch die Heilige Eucharistie.
Spannend und interessant erschloss dieser in seiner Predigt die unterschiedlichen Dimensionen und Wirkweisen des Feuers: Feuer zieht das Interesse des Menschen an. Eine abenteuerliche, ja bisweilen gefährliche Faszination liegt in diesem archetypischen Naturschauspiel.
Licht und Wärme, die reinigende Kraft – aber auch die Gefahr, das Zerstörerische des ungeordneten Feuers bilden ein Zusammenspiel aus kraftvoller Anziehung und nötigem Abstand.
Geordnetes Feuer - ein Lagerfeuer oder auch das kleine Feuer einer Kerze - bildet einen Mittelpunkt der Orientierung und der Sammlung.
Oft spricht die Bibel in diesem Bild von der Wahrheit Gottes: Im brennenden Dornbusch (Ex 3,1-12), Gott spricht zu seinem Volk im Feuer (Dtn 4, 9-15), das Pfingstereignis (ApG 2,1-4), das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt (1 Kor 3,10-15), das wahre Licht Christus (Joh 1,1-12, Joh 8,12)…
Diese Gedanken des Kardinals hatten uns am frühen Morgen die Müdigkeit genommen und sich uns allen eingeprägt.
Als wir heimkamen hatte Goldschmiedemeisterin Martina Jacobs, während wir in Rom waren, genau dieses Thema in eine künstlerische Darstellung gefasst. Wie eine Feuerwand malte sie eine – sage und schreibe - zwei mal acht Meter große Künstlerfahne für unsere St. Elisabethkirche.
In kräftigen roten und gelben Farben kommen Feuerzungen vom Himmel herab begleitet von einer großen weißen Taube – Symbole für die Kraft des Heiligen Geistes - Gottes Liebe
Im Petrusbrief wird von der reinigenden Kraft des Feuers gesprochen, von den Prüfungen des Lebens letztlich auch vom Gericht und der Reinigung durch Gottes Barmherzigkeit: „Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst. Dadurch soll sich Euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde und doch vergänglich ist!“ (1 Petr 1,7). Jesus selbst drückt es so aus: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“(Lk 12,49)
Das moderne Gedicht ( von Patryk Windhövel, zu finden auf unserer Startseite) drückt es so aus: „In der Hitze wir - müssen durch’s Feuer kriechen!“ Anschaulich und urtümlich wird hier in starken Bildern die anstrengend-reinigende Gewalt des Feuers benannt – beeindruckend und verlockend auch die Gefahr des falschen dämonischen Lichtträgers „Lucifer“, der Vernichtung verheißt und nur ewiges zerstörendes Feuer bereithält. Dem steht im Gedicht der „mit Gold gefüllte Topf“ gegenüber, ein Bild für die offenen Arme des „strahlenden Gottessohns“ - Der Auferstandene!
Das Durchkommen zum Auferstandenen kann wirklich wie eine Feuerwand, ja wie das Kreuz selbst sein. Das Kreuz Jesu steht im Weg und ist doch der einzige Durchgang zum Leben. Der Glaube will geprüft sein wie Gold im Feuer: Andere Meinungen und Anschauungen fordern uns Christen heraus, ja sogar Anfeindungen, manchmal ist auch die eigene Schuld, die wie eine Feuerwand brennt und die Sicht verstellt. Der Glaube muss sich bewähren. Für die Christen in der Verfolgung, aber auch im Wohlstand und der Gemütlichkeit unserer Breiten. Auch wir dürfen, wie es der junge Dichter ausdrückt in „Flammen genährt vom Willen“ eine starke Gewissheit entfachen, die uns von Ostern und Gottes Barmherzigkeit her überkommt: „Am Ende steht ein Topf gefüllt mit Gold - ein strahlender Gottessohn mit offenen Armen!“
Feuer und Flamme sein für Jesus Christus und seine Botschaft, einen kernigen Glauben haben, begeistert und glühend für unsere Glaubensüberzeugung, auch mal für Jesus Christus und seine Kirche durch’s Feuer gehen.
Wörtlich machte der Kardinal damals in Rom den Messdienern Mut: „Wenn die Hanauer Messdiener sich gegenseitig anfeuern im Glauben, dann wird sich die Welt dort verändern – zuerst aber in jedem einzelnen!“
Eigentlich ansteckende Gedanken für das kommende Osterfeuer und Pfingstfeuer,

meint Pfarrer Andreas Weber (Dechant) und wünscht FROHE OSTERN

Neues vom Bistum Fulda

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Wichtiges aus der Pfarrei

 
Neuigkeiten...Neuigkeiten....Neuigkeiten

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Unsere Gemeinde im Film

 Unsere Pfarrkirche

Über Dir geht die Sonne auf
Alleine
Stehst du da – Anmutig
Du spürst das Herz der Gemeinde
In deinem corpus pochen
Deine Augen erblicken ein
Farbenmeer von Gesichtern, Geschichten
Deine Ohren hören die hallenden
Loblieder und Dankeshymnen
Du atmest Frohsinn
Glückseligkeit tief in Dich ein
Durch Deine Adern fließt
Der tiefe Glaube, die Liebe zu Gott
Ein halbes Jahrhundert
Botest Du Gläubigen
Unter deinem warmen Mantel
Schutz und Geborgenheit
Warst Du Haus für Gottes Gegenwart
Über Dir geht die Sonne unter
Zusammen
Stehen wir da – Verbunden

 

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