Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Zu Weihnachten: Es muss nicht alles perfekt sein...


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Pastoralverbund

Auf ein Wort

Du hast die Haare schön!

„Achte auf dein Äußeres – wie du daherkommst!“ – Ein Rat, den nicht nur junge Leute bekommen und ihn in unseren Tagen auch befolgen. Dazu gehört die Frisur, gekämmt, gegelt, gewaschen, ordentlich angezogen zu sein…
Die Drogeriemärkte mit allen Artikeln – Tuben und Stiften - zeugen davon, wie sehr Menschen auf ihr Äußeres achten. Sie möchten, dass man sie attraktiv findet, dass man sie riechen kann. Wer unordentlich und schlampig daherkommt, von dem rückt man ab.
„Achte auf dein Inneres – und wie du damit daherkommst!“ - Das ist ein Impuls für die Fastenzeit.
Da kann jemand schick frisiert, adrett gekleidet und dezent parfümiert sein, und doch abstoßend wirken – durch dummes Geschwätz, herablassende und aufgeblasene Art oder gar Bosheit. Gegen den Mundgeruch der üblen Nachrede hilft kein Mundwasser und keine Zahnpasta, gegen den Mief des Neides und den Gestank der Hinterlist hilft keine Seife…
Hinter äußerer Eleganz kann sich auch erstaunliche Grobheit verbergen und verstecken.
Auch das Innere - das Wesen des Menschen braucht Pflege. Kosmetische Behandlung der Oberfläche reicht hier nicht – ein Mittel mit Tiefenwirkung ist wichtig, womit man sich prüft und auseinandersetzt und zugleich geistig stärkt –
Hier ist der Spiegel des eigenen Gewissen wichtig. Er hilft die innere Schönheit wiederherzustellen. Das Gewissen ist wirklich eine gute Mitgift Gottes für unseren Lebensweg.
Gut dass es Zeiten der Prüfung und Gewissenserforschung gibt – und das im Licht Gottes und seiner barmherzigen Botschaft. Gott selber will helfen, die innere Schönheit wiederzufinden. „Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht…!“
Dann stimmt der Liedruf „Du hast die Haare schön!“ für innen und außen,
meint Pfarrer Andreas Weber (Dechant)
und wünscht in diesem Sinn noch eine schön und attraktiv machende Fastenzeit!