Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Mit Klara und Franziskus – Gemeinsam in eine gute Zukunft


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Auf ein Wort

Das Abenteuer einer großen Liebe


Begeisterungsfähig, aufgeschlossen für alles Gute und Schöne in dieser Welt, wissensdurstig, neugierig, kritisch, sensibel und eigenwillig: Sie kannte Schwierigkeiten und Grenzerfahrungen. Mit starkem Willen und aus der Kraft des Glaubens nahm sie jede Hürde in ihrem Leben – es wurde zu einem unvergleichlichen Abenteuer der Liebe. Nur 24 Jahre wurde sie alt und lebte im Verborgenen. Schon mit 15 Jahren mit Sondergenehmigung ins Kloster eingetreten, ihren vier älteren Schwestern folgend - die Mutter starb als sie vier Jahre alt war – fand sie hinter Klostermauern die Weite der Liebe.
Im Jahr 1997 hat Papst Johannes Paul II. die junge Heilige Therese von Lisieux zur Kirchenlehrerin erhoben – Neben den großen Theologen der ganzen Kirchengeschichte erhielt ihr „Kleiner Weg“ die höchste Anerkennung für ein gelungenes Leben. Sie hat außer einigen selbstbiographischen Aufzeichnungen kein großes theologisches Werk hinterlassen – wohl aber ihren einfachen Weg zu Gott. Mutter Theresa aus Kalkutta hatte sich darüber immens gefreut - auch sie eine kleine und doch große Heilige.
Auf dem „Kleinen Weg“ geschehen keine außergewöhnlichen Taten, man steht nicht im Rampenlicht, erntet kein Lob, nichts ragt aus dem Rahmen eines gewöhnlichen Menschenlebens heraus. Nur eines ist unbedingt notwendig: Eine große, starke und treue Liebe, mit der man den Alltag und die Pflichten erfüllt – egal wo – ob in der Schule, am Arbeitsplatz, ob am Kochtopf oder im Stall, ob man den Kranken dient oder selbst krank darniederliegt… Auf dem „Kleinen Weg“ ist es nicht entscheidend, ob man eine Stecknadel vom Boden aufhebt oder einen goldenen Dom baut. Gott schaut nicht auf die Größe der Taten, sondern auf die Liebe. Therese schreibt: „Ich wollte nur eines: Jesus den ersten Platz in meinem Leben geben!“
Auch die Kirche hat ein Herz und dieses Herz brennt vor Liebe: „Meine Berufung ist die Liebe – Im Herzen der Kirche, meiner Mutter, werde ich die Liebe sein…werde ich alles sein!“
Das macht ihren Blick weit – über die Enge der Mauern des Klosters, ihrer schweren Krankheit und die tiefen Glaubenszweifel hinaus – bis hinein in den Himmel: „Ich will meinen Himmel damit verbringen, auf Erden Gutes zu tun! Ja, wenn ich im Himmel bin, werde ich Rosen auf die Erde streuen!“ – Ein Sturm der Verehrung bewirkt ihre Heiligsprechung. Obwohl sie nie in einem fernen Land war, wird sie schon kurz nach ihrem Tod zur Patronin der Missionen und der Priester ausgerufen, bewirkt durch die Weite ihrer Liebe.
Eigentlich schön, dass die Pilgerreise unserer Pfarrei vor einigen Tagen nach Frankreich und Lisieux uns diese kleine und doch so große Heilige so nah gebracht hat und dass wir jetzt die aus einem aufgelösten Schwesterkonvent geerbte Statue der Heiligen Therese vom Kinde Jesu mit Kreuz und Rosen am Eingang zu meinem Pfarrhaus hinter dem Glas mit neuen Augen sehen,


meint Pfarrer Andreas Weber