Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Zu Weihnachten: Es muss nicht alles perfekt sein...


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Pastoralverbund

Auf ein Wort zum Kirchweihfest

Aus der Mitte leben

Die Mitte hat eine besondere Ausstrahlung: Vom griechischen Wort „Zentrum“ her ist es der Stachel - der Einstich des Zirkels - der die Mitte bestimmt. „Eine Mitte haben“, das heißt: Ich weiß, wo ich hin gehöre. Ich weiß, wo ich her komme. Ich weiß, wo meine Quelle ist. Die Mitte strahlt aus.
Augustinus sagt einmal von seiner Suche nach Gott: „Und sieh`, Du warst in mir; Ich aber suchte Dich draußen,… Du warst bei mir, doch ich war nicht bei Dir. Zu Dir hin, o Gott, hast Du uns erschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir!“ - Die Mitte steckt schon längst in uns drin.
Die Evangelien berichten, wie Jesus Menschen in die Mitte holt: das Kind, den Kranken, die Ehebrecherin… Ostern lesen wir: Der Auferstandene trat in ihre Mitte. Die Jünger sammelten sich um ihn. Schon vor seinem Leiden - genau genommen am Abend davor - hat Jesus allen eine neue Mitte gegeben. „Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“ - „In diesem Brot, in diesem Wein bin ich für immer bei Euch. Das ist mein Leib, das ist mein Blut!“ „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Bis zum heutigen Tag bewahrt und feiert die Kirche dieses Geheimnis. Damals still im Abendmahlssaal am Gründonnerstag und bis heute in jeder Heiligen Messe.
Zum Kirchweihfest, dem Geburtstag unserer St. Elisabeth-Kirche, erinnern wir uns daran.
Wir feiern die Eucharistie als die große Danksagung, als die Mitte und den Höhepunkt unseres Glaubens in einem schönen Raum, unserer St. Elisabeth-Kirche in Kesselstadt vor genau vierundfünfzig Jahren zum ersten Mal: Anlass für die ganze Pfarrgemeinde an diesem Sonntag, ein großes Fest zu feiern - In der Kirche und rundherum auf dem Platz: Alle Nachbarn und Freunde sind zum Kirchweihfest willkommen: „Ja Herr Du bist wirklich da und Du bleibst da. Du begleitest uns!“ Eucharistie feiern heißt: Die Mitte finden. Wo Christus ist, ist die Mitte: Wo wir die Heilige Messe feiern, ist Christus.
Gerade wenn in Zukunft die Pfarreien zusammen wachsen, bleibt die Eucharistie die Mitte, in festlichen Feiern am Sonntag und einfach und schlicht auch am Werktag: ausstrahlend und wirksam. Manches wird sich verändern, diese Mitte wird bleiben.
Und deshalb lassen wir uns nicht tragen von Resignation und von schlechten Prognosen. Wir leben von der Mitte her. Das wird uns auch in Zukunft den Blick nach vorne öffnen, neuen Schwung geben und eine Bewegung des neuen Aufbruchs auslösen. Freude beim Feiern und in der Gemeinschaft – Kirche ein Haus aus lebendigen Steinen.
Dann können wir die Mitte auch in die Peripherie, an den Rand bringen, allen Menschen davon erzählen - einladen…Von der Mitte, von Jesus Christus, her leben - das gibt unserem Leben Perspektive und Zukunft - jedem ganz persönlich und unseren Pfarrgemeinden im Ganzen: Zusammen wachsen! Die Mitte macht’s möglich!
In diesem Sinn allen ein richtig frohes Kirchweihfest in St. Elisabeth! -


 wünscht Ihr Pfarrer Andreas Weber, Dechant