Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Zu Weihnachten: Es muss nicht alles perfekt sein...


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Pastoralverbund

Pfarrer Weber: Auf ein Wort

"Aufgeht's - Hab Mut!"


Eine Geschichte erzählt von einem Wettlauf der Frösche auf die Spitze eines hohen Turms. Viele Frösche kamen, um sich dieses Spektakel anzusehen. Allerdings glaubte keiner von den Zuschauern daran, dass es ein Frosch schaffen könnte, die Turmspitze zu erreichen.
Beim Beginn des Wettkampfes waren viele negative Sätze zu hören: „Das schaffen die nie, die Armen!“ –„Die Beine sind doch viel zu kurz. Das klappt doch nicht.“ – „Das ist eine Qual und wird nichts.“ – „Lasst es doch gleich bleiben!“
Und tatsächlich: Ein Frosch nach dem anderen gab auf. Die Zuschauer fühlten sich bestätigt. Denen, die noch weitermachten, riefen sie sogar zu: „Hört doch auf, das hat keinen Sinn!“ – „Wie haben es Euch gleich gesagt, Ihr habt euch übernommen!“
Nach und nach gaben sich auch die letzten Frösche geschlagen. – Alle? – Nein, einer hielt durch - unverdrossen. Es gelang ihm, – mit letzter Kraft – die Spitze des Turms zu erreichen. Voll Bewunderung fragten ihn die anderen „Wie hast Du das geschafft?“ –
Da merkten sie: Dieser Frosch war taub, er konnte nichts hören. Auch die skeptischen Sätze der anderen nicht. Gott sei Dank!
Eine Einschränkung, ein Mangel ein Handicap kann einem helfen, ein großes Ziel zu erreichen, manchmal kann es sogar ein Vorteil sein, nichts zu hören.
Die Geschichte spricht eine Warnung aus: Sie warnt vor den Stimmen, die sagen: „Das schaffst Du sowieso nicht!“ oder „Du bist zu klein, zu dumm, zu arm…“ - „Das geht schief!“ – „Die Zeiten sind vorbei!“ - „Gib auf, die Anstrengung lohnt nicht!“
Wer von vornerein auf solche Stimmen hört – egal ob sie von außen oder von innen kommen -, der hat schon verloren.
Auch beim eigenen Anstrengen, privat und auch im Beruf, kann es uns so gehen. Das negative Einreden lähmt. Das gilt auch für die Arbeit in der Pfarrei und in der Kirche. Die vielen schlechten Prognosen und Statistiken helfen uns nicht. Sie lähmen die Gläubigen.
Jesus selbst und die Evangelien sprechen eine ganz andere Sprache: „Hab Mut!“ – „Hab‘ Vertrauen!“ - „Fürchte Dich nicht!“ „Macht Euer Herz stark!“ –„Habt keine Angst! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ – „Fahrt hinaus! Werft die Netze noch einmal aus!“ – „Gib‘ nicht auf!“
Eigentlich ein frohe Nachricht für jeden einzelnen von uns, aber auch für die Arbeit in der ganzen Kirche, gute Perspektiven für die Zukunft, allen Unkenrufen zum Trotz,


meint Pfarrer Andreas Weber, Dechant