Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Neu: Demut - Mut zum Dienen...


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


Hier erhalten Sie die neuesten Informationen aus unserer Pfarrgemeinde:


 
 

Pastoralverbund

Auf ein Wort

"Und bis uns wir wiedersehen..."


Immer wieder kommen Gläubige – meistens nach der Heiligen Messe – in die Sakristei und bitten um den Segen für eine Reise oder ein besonderes Vorhaben. Im Benediktionale, dem kirchlichen Segensbuch, ist dafür sogar ein eigenes Gebet abgedruckt - mit Fürbitten, Bibeltext und Segensspruch.

Gerade beim Aufbruch zu etwas Neuem, vor einem Weg oder auch als Abschluss eines Weges sind Menschen sehr offen für den Segen. Auch Menschen, die sonst mit kirchlichem Leben, mit Glaubenssätzen und den Sakramenten gar nicht so viel anfangen können, fühlen sich durch den Segen angesprochen.

Dahinter steckt eine Sehnsucht, die nie ganz verschwindet, weil sie tief im Menschen verwurzelt ist: Da ist jemand, der mich in seiner Hand hält. 

Bei Segens- und Abschiedsfeiern, am Ende eines Abends, bei Zeugnisübergaben, aber auch bei Hochzeiten und oft auch bei Beerdigungen ist ein Lied, das vom Wiedersehen spricht, sehr beliebt und bekannt: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand!“ – „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein. Sanft Falle Regen auf Deine Felder und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein.“: Ein alter irischer Segenswunsch Die Iren haben eine sehr alte Tradition des Segens. Folgender Segenswunsch geht sogar auf den Heiligen Patrick (400-461) zurück: 

Christus mit mir.

Christus vor mir.

Christus hinter mir.

Christus in mir.

Christus unter mir.

Christus über mir.

Christus mir zur Rechten.

Christus mir zur Linken.

Christus, wo ich liege.

Christus, wo ich sitze.

Christus, wo ich mich erhebe.

Christus im Herzen eines jeden, der meiner gedenkt;

Christus im Munde eines jeden, der zu mir spricht;

Christus in jedem Auge, das mich sieht;

Christus in jedem Ohr, das mich hört.


Heute sind hunderte irischer Segensworte unterwegs, auf Postkarten, Tassen und Kerzen. Viele sind phantasievoll und ganz konkret: „Deine Hände mögen immer ihr Werk finden und immer eine Münze in der Tasche, wenn Du sie brauchst“ oder „Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen!“

Der Segen verbindet gute Wünsche mit der Gewissheit: Gott ist mit Dir. Im englischen Original des zitierten Liedes heißt es im Refrain sogar „Möge die Straße sich erheben, um Dir entgegenzukommen – may the road rise to meet you“ oder: „Gott hält die Reisenden in seiner Handfläche – in the palm of his hand“.

Eine schöne Vorstellung: Ich stehe auf der Handfläche Gottes. Er trägt mich vorsichtig durch’s Leben.

In diesem Sinn auf ein gutes Wiedersehen und allen eine gute Reise, ob weit weg oder ganz nah, 


wünscht Pfarrer Andreas Weber, Dechant