Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

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Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Pfarrer Weber schreibt...

Gedanken zum Kirchweihfest

 

Die Spur Gottes entdecken


Nach einem Gottesdienst kurz vor Ferienbeginn inspizierten wir mit den Kindern und Jugendlichen den Pfarrgarten und die Außenanlage rund um unsere St. Elisabethkirche.

Im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte pflanzten wir mit den Kommunion- und Firmjahrgängen jeweils einen Baum oder ein anderes Gewächs. Biblische Pflanzen waren genauso dabei wie traditionelle heimische Gewächse.

Die Kommunionkinder der letzten beiden Jahrgänge schauten nach „ihren“ Bäumchen, einer Zwergpflaume und einem Stabkirschbäumchen. Tatsächlich waren sie dank des gedeihlichen Wetters mit viel Regen in diesem Sommer prächtig aufgegangen und hatten auch schon kleine Früchte.

Im Vorbeigehen schauten alle auch nach den Bäumen der früheren Jahre: Birne, Apfel, Sauerkirsche, Pfirsich und Pflaume sind da genauso dabei wie Pflanzen aus der Bibel: Der Maulbeerbaum des letzten Firmjahrgangs, im vergangenen Herbst gepflanzt, zeigte auch schon kleine Früchte, der Feigenbaum, das Olivenbäumchen, das Paradiesbäumchen und der Granatapfelbusch – auch er erstmals nicht nur mit roten Blüten, sondern auch mit vielen kleinen Granatäpfelchen. Beeindruckend der große Feldahorn, der noch kleine Gingkobaum, die mächtige Linde hinter der Garage, damals vor siebzehn Jahren mit Weibischof Johannes Kapp zur Firmung gepflanzt.

Der Weinstock, den Bischof Michael Gerber bei seinem ersten Besuch vor gut zwei Jahren mit den Kindern am Kirchturm pflanzte, hat erstmals schon große – aber noch grüne - Trauben.

Den Abschluss machte die Gruppe bei der prächtig rot blühenden Bischofsrose von Bischof Heinz Josef Algermissen am Kirchportal vor der Skulptur der Heiligen Elisabeth und dem wunderschönen eigentümlichen Gewächs neben dem Bachlauf vor dem Pfarrhaus.

Rund um unsere St. Elisabethkirche grünen und blühen Gewächse – von den Jahrgängen junger Menschen gepflanzt – Begleiter auf den Weg ins Leben – immer wartend und bereit für einen Besuch. Der Kirchplatz lebt.

Zum Kirchweihfest, dem Geburtstag unserer Kirche, sprechen diese Gewächse eine ganz eigene Sprache: Sie erzählen von Menschen, die in unserer Pfarrei den Glauben gelernt und erfahren haben – auch den Respekt vor den anderen Geschöpfen, die es gilt zu erhalten zu pflegen.

In ihnen können wir die Spur Gottes entdecken. Letztlich lässt Gott sie wachsen und gedeihen, groß werden und Früchte tragen. Auch wenn sie sich selbst entwickeln, lassen sie doch den Rückschluss auf ihren Schöpfer zu. Sie tragen die Wirklichkeit Gottes in sich.

So ähnlich, wie jemand im Wald eine Spur legt, um den Rückweg zu finden, so hat Gott in seinen Geschöpfen die Spur gelegt, die zu ihm selber führt. Wie die Stufen einer Leiter führt die Liebe zu den Geschöpfen zur Erkenntnis des Schöpfers.

Wenn wir unser 57. Kirchweihfest nach der Festlichen Eucharistiefeier draußen auf dem Kirchplatz umgeben von all den nützlichen und schönen Gewächsen feiern können, dann können wir auch hier einen Weg zu Gott unserem Schöpfer finden,

Ich freue mich auf unser Kirchweihfest und auch darauf, dass wir es unter freiem Himmel feiern dürfen. Ich wünsche Ihnen viel Freude an unserer Kirche und an allem was in ihr und um sie herum und in jedem Einzelnen wächst. Ich grüße Sie alle herzlich und froh,

Ihr Pfarrer Andreas Weber