Pfarrer Andreas Weber, Dechant:

Auf ein Wort...

Zu Weihnachten: Es muss nicht alles perfekt sein...


 

Beichtzeiten generell

„Beichten macht leicht und froh!“

Beichtgelegenheit jeden Samstag ab 17.00 Uhr (vor der Eucharistiefeier) in der St. Elisabethkirche. Beichtgespräche und Seelsorgsgespräche auch nach Vereinbarung.
Vor den Hochfesten und in geprägten Zeiten gibt es einen eigenen Plan für die vielfältigen Beichtzeiten.

 

Aktuelles


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Pastoralverbund

Beichte im Jahr der Barmherzigkeit

Wie sag‘ ich’s meinem Vater

„Ich will aufbrechen und zu meinem Vater: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen Dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, Dein Sohn zu sein.“
Alles hatte er verspielt, sein ganzes Vermögen, auch sein Recht als Sohn. Ganz unten - in der Gosse ist er gelandet – aus eigener Entscheidung. Bei den Schweinen geht er in sich…

Das Gleichnis vom barmherzigen Vater und den beiden Söhnen (Lk 15,1-3.11-32) gehört für mich persönlich zur tiefsten Botschaft des Evangeliums. Es macht deutlich, wie Gott zu den Menschen steht. Nur durch Jesus Christus, Gottes Sohn wissen wir darum. In ihm ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes erschienen – Gottes Liebe ist sichtbar und greifbar geworden. Unser Leben hat dadurch einen Sinn bekommen – der Weg zum Vater steht uns offen. Das Kommen Jesu, sein Wirken, sein Leiden und Sterben überwindet das größte Hindernis: die Trennung von Gott, die Absonderung - die Sünde.
Dieser Graben ist überwunden: Jesus Christus verkörpert das Erbarmen Gottes – er macht das Wesen Gottes sichtbar und schenkt seiner Kirche ein starkes Hilfsmittel der Versöhnung: das Bußsakrament. In der katholischen und in der orthodoxen Kirche gilt die Beichte es als großer Schatz – oft in Vergessenheit geraten und deshalb dringend neu zu heben.
Im Sakrament wird etwas Unsichtbares sichtbar gemacht: In einem äußeren Zeichen zeigt sich eine tiefe innere Wirkung.
„Wie sag ich’s meinem Vater?“ Im Gleichnis wird dies deutlich: Nach der Trennung, der Absonderung, der Sünde des Sohnes, kommt die tiefe Reue, die Gewissenerforschung und die Umkehr, die Heimkehr und die umarmende Begegnung mit dem Vater:
Das Fest wird gefeiert. So geht Erlösung!
In der Beichte geschieht dasselbe. Sie ist zutiefst Begegnung mit Jesus und dem Vater. „Willst Du Deine Sünden verbergen, dann beichte sie!“ Was ausgesprochen ist, das kann geheilt werden. Im Sakrament handelt Christus selbst. Der Priester leiht nur seine Stimme - nicht weil er besser oder vollkommener als die anderen wäre, sondern weil er von Gott die Vollmacht der Apostel hat: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“ – „Ich spreche Dich los von all Deinen Sünden!“ - Und das ist sicher!
Die Beichte richtet nicht – sondern sie richtet auf. Eine Last ablegen und loswerden. Die Schuld ist weg, gesühnt – überwunden – egal, ob groß oder klein. Die Haltung ist wichtig.
In der Berührung mit Christus geschieht Heilung. Und das mit der sicheren Zusage Gottes. Nur Gott allein kann Schuld wegnehmen.
Beichten macht leicht und froh. Der innere Frieden kann wachsen und schenkt die Freude über die Erlösung.
Und noch ein weiterer Aspekt: Erlösung geht nicht allein. Der Bruder gehört dazu – auch der Daheimgebliebene. Die Barmherzigkeit Gottes will alle erreichen, aber es gelingt nur dort wo der Mensch sie wirklich annimmt, seine Erlösung erbittet und sein Herz dafür öffnet.
Jesus Christus hat viele Wunder gewirkt, Blinde, Taube, Kranke geheilt – aber die Selbstgerechtigkeit der Menschen konnte er nicht knacken. Liebe kann man eben nicht verordnen und aufdrängen – sie bedarf der Annahme.

Glücklich der, der die Barmherzigkeit Gottes annimmt.

Lassen wir uns beschenken: In unseren Kirchen gibt es viel Gelegenheit zum Empfang des Bußsakramentes und im neuen Gotteslob unter den Nummern 593 und 594 gute Hilfen zur persönlichen Vorbereitung auf die Beichte,


empfiehlt Pfarrer Andreas Weber (Dechant)

Neues vom Bistum Fulda

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Wichtiges aus der Pfarrei

 
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Unsere Gemeinde im Film

 Unsere Pfarrkirche

Über Dir geht die Sonne auf
Alleine
Stehst du da – Anmutig
Du spürst das Herz der Gemeinde
In deinem corpus pochen
Deine Augen erblicken ein
Farbenmeer von Gesichtern, Geschichten
Deine Ohren hören die hallenden
Loblieder und Dankeshymnen
Du atmest Frohsinn
Glückseligkeit tief in Dich ein
Durch Deine Adern fließt
Der tiefe Glaube, die Liebe zu Gott
Ein halbes Jahrhundert
Botest Du Gläubigen
Unter deinem warmen Mantel
Schutz und Geborgenheit
Warst Du Haus für Gottes Gegenwart
Über Dir geht die Sonne unter
Zusammen
Stehen wir da – Verbunden

 

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Die letzte Ausgabe unserer Zeitschrift  "aktuell"  gibt es hier zum Herunterladen:

 
 

Bistumspatron Bonifatius

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